Donnerstag, 31. Dezember 2015

Adieu, altes Jahr!



Ihr lieben Leute von nah und fern,
ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Lasst die Korken knallen, auf dass 2016 mit Freude, Wohlergehen, Gesundheit, Glück und Zufriedenheit vollgepackt auf Euch wartet.

Alles Liebe,
Eure Marina ♥

Donnerstag, 19. November 2015

Immer warme Füße mit den Treterchen! Das Ebook ist fertig! :)

Was lange währt, wird endlich gut. Das dachten sich wohl auch die Treterchen in den letzten Wochen und Monaten. Und auch ich bin froh, dass nach beinahe über einem Jahr von der Idee und ganz viel Tüftelei, Änderei, Entzückung und ÜberBordwerferei die Treterchen nun endlich ihren Weg in den Makerist Shop gefunden haben und ihr euch über sie hermachen könnt.


Von Herzen geht mein Dank an die Probenähdamen, die mit viel Herz, Arbeit und Ehrlichkeit zu der Entstehung des Ebooks beigetragen haben. ♥

 


und Lena, Vera, Nina, & Ines.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß und immer warme Füße mit und in den Treterchen! 

Ebook: Treterchen

Dienstag, 17. November 2015

Walnuss-Schwimmkerzen DIY

Bei diesem lausigen Herbstwetterchen da draußen bleibt nicht viel übrig, als dass man es sich zu Hause so gemütlich wie nur möglich macht. Und während dessen Nüsse knabbert. Die sind bekanntlich sehr gesund, lecker und die Schalen lassen sich prima weiter verwenden, oder sie landen als Anfeuerhilfe im Kamin. Ich schenke all den Nussschalenhälften, die unbeschadet und genau gehälftet durch den Nussknacker gekommen sind, ein zweites Leben als kleine, selbstgemachte Schwimmkerzchen.


Zum Nachmachen braucht ihr nicht viel:


Wachströpfchen, Kerzenreste oder eine Mischung aus beiden,...


... leere Walnussschalenhälften (super Galgenmännchenwort! :)) und Docht.

Das Wachs ließ ich in einem Edelstahlschüsselchen über dem Wasserbad schmelzen und goss es anschließend vorsichtig in die Nussschalen. Den Docht hatte ich vorher mit einem kleinen Punkt Heißkleber am Schalenboden fixiert. Dieser muss ggf. während der Trocknungszeit festgehalten werden, so dass er nicht im Wachs versinkt.
Die Farben der Kerzchen lassen sich ganz nach Belieben variieren. Mit hauptsächlich weißem Wachs und farbigen Resten kann man schöne Pastelleffekte erzielen. Die Leuchtdauer beträgt leider nur ca 15-20 Minuten (je nach Größe der Nuss), aber die Anfertigung lohnt sich bei diesem Anblick allemal, wie ich finde.


Bitte achtet darauf, die Kerzen niemals (mit Kindern) unbeaufsichtigt brennen zu lassen und/oder sie "auf dem Trockenen" abzubrennen zu lassen.
Viel Spaß beim Nachbasteln!

Montag, 16. November 2015

Mini Martha im Herbstlaub

Auch wenn es nach diesem Wochenende schwer fällt, von herbstlicher Leichtigkeit und schönen Klamotten zu schreiben, mache ich es trotzdem. Mein Herz, Kopf und Bauch sind derzeit mit anderen Dingen beschäftigt.



Wie gewohnt schreit dieser Herbst auch wieder nach neuen Kleidungsstücken. Und der Kleiderschrank des Kindes schreit wie jedes Jahr ganz laut mit. Die Beine, Arme und der (Atem) Rücken sind über den Sommer länger geworden, gut dass das so ist. Und auch gut, dass Antonia alias Frau Milchmonster neulich zum Mini Martha Probenähen aufgerufen hatte. Da musste ich dabei sein. Ich liebe die Kombi Boots + Kleid im Herbst. Und im Winter. Und sonst auch.





Mini Martha wird es voraussichtlich ab Mitte dieser Woche in den Größen 80-164 im Milchmonster-Shop geben. Dort findet ihr übrigens auch die Martha für Große.
Vielen Dank, liebe Antonia, dass ich die Mini Martha vorab nähen durfte, es war mir ein Vergnügen. Und weil das Nähen wirklich ein großes Vergnügen ist, steht die nächste Mini Martha bereits in den Startlöchern zur Präsentation. :)

Mittwoch, 11. November 2015

PAmico auf dem Radl

Ich nähe schon seeeeeehr lange. Und mein Leben teile ich mit meinem Ehegatten ebenfalls schon seeeeehr lange. Und so mussten auch sehr viele Jahre an uns vorbeistreichen, bis ich (darauf aufmerksam gemacht werden musste), feststellte, dass ich in dieser langen, langen Zeit noch wirklich nichts, so wirklich gar nichts, für meinen Mann genäht hatte. Gestricktes und Gehäkeltes, ok, davon gab es schon diverse Kleinigkeiten, aber aus Stoff Gearbeitetes- eindeutig Fehlanzeige.
Wie gut, dass Claudia neulich in unserer Probenährunde zwei neue Ki-ba-doo Männerschnitte  präsentierte. Das war meine Chance, endlich den o.g. Missstand zu beheben. Klar, es gibt inzwischen unzählige Anleitungen und Ebooks für Männerklamotten greifbar nahe, aber für die Umsetzung braucht es dann auch den demenstprechenden Zeitrahmen und Stoffvorrat und so. Ähm ja.

Die Umsetzung von PAmico erfolgte dann jedenfalls sehr prompt und mein Ehegatte kann sich in der neuen Klamotte wirklich sehen lassen.









Ganz toll finde ich den legeren Sitz und die schlichte Optik. PAmico ist ein schnellgenähtes, alltagstaugliches Lieblingsteilchen. Und deshalb denke ich, dass der Ringelpulli nicht sehr lange der einzige seiner Gattung bleiben wird. :)
Neben PAmico wird ab morgen auch PAjorne, ein Schnittmuster für eine sportliche Männerhose im ki-ba-doo Regal vorrätig sein. Der Ehegatte mag keine langärmeligen Sporthosen, deshalb ist in seinen Kleiderschrank nur PAmico eingezogen. ;)

Liebe Claudi, vielen Dank, dass ich wieder mitnähen durfte, es ist mir immer wieder ein Vergnügen. :)

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Die Lizzy & der Rums

"Heute ein Rums?" Diese Frage fragte ich mich heute Morgen und kurze Zeit später erhielt ich eine Antwort, die der Paketmann mir quasi direkt in die Hände legte.
JA!JA!JA! Wenn so tolle, neue Stoffe aus dem Hause Hamburger Liebe hier eintrudeln, bleibt mir nichts anderes übrig, als mich sofort an die Nähmaschine zu schwingen und loszurattern.



Das Nähen meines mittäglichen Projektes dauerte ungefähr so lange wie das Anziehen des selbigen. Also ungefähr. :)


Deswegen mag ich das Beinkleid auch so schrecklich gerne. Die Leggin sitzt perfekt und ist sowas von schnell genäht, das glaubt man kaum.


So, der Tag wäre dann auch gerettet. Es gibt wohl nix besseres gegen graues, Herbstnieselpieselwetter als eine neue, selbstgemachte Lieblingsklamotte. So einfach ist das.

verlinkt: Rums
Schuhe: hab ich vergessen

Sonntag, 11. Oktober 2015

Eichhörnchen + Kuchen = Eichhörnchenkuchen. Ganz einfach.

Gestern war ich fies. Und zwar so richtig.
Nachmittags hatte ich in der Werkelstätte Extrawurst einige junge Damen zum Nähen zu Gast. Und wie sich das für ein ordentliches Nähkränzchen am Samstagnachmittag gehört, hatte sich ein leckerer Kuchen auch in die Runde gesellt. Und genau diesen Zustand hatte ich bei Facebook gepostet und es dauerte nicht lange, bie die ersten "ICH WILL AUCH!"- Kommentare eintrudelten.
Und da die Eichhörnchen im Kuchen nicht nur samstags schmecken, kommt hier das Rezept für meinen Eichhörnchenkuchen zum Sonntag.




Vorab möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass die Grundidee von Vera/ Nicest Things stammt und sie mich mit ihrem wunderschön anzuschauenden Herbstkuchen inspiriert hat. Vielen Dank dafür!

Also, los gehts!


Zutaten:

300 g weiche Butter
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
5 Eier
375 g Weizenmehl
1 Päckchen Backpulver
125 ml Milch
Abrieb einer Orange 
3 EL Backkakao

Margarine zum Einfetten

Material:
Backblech
Kastenform
Motivausstecher nach Wahl 
(eine glatte/ glatte Unterseite vereinfacht die Positionierung)
 
Zubereitung:
Ihr rührt die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig und gebt die Eier und den Orangenschalenabrieb hinzu.
Anschließend rührt ihr das Mehl, Backpulver, Salz und die Milch unter und schlagt die Masse zu einem cremigen Teig.
Nun nehmt ihr ca 1/3 des Teiges ab und füllt diesen in eine separate Schüssel, den anderen Teig könnt ihr zur Seite stellen.
In die kleine Portion wird nun der Kakao eingerührt, wer mag fügt noch ein bisschen Zucker dazu. Diese Masse kommt nun auf einem eingefettetem Backblech für ca 15 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen. Nach dem Abkühlen werden vorsichtig mit dem Motivstecher die Kuchenplätzchen vorsichtig ausgestochen und in der Kastenform eingereiht. Ganz eng aneinander, versteht sich. :)
Den restlichen hellen Teig verteilt man nun ringsum in der Kastenform. Um wirklich jede Lücke auszustopfen, schlägt man zwischendurch die Form vorsichtig auf die Arbeitsplatte. Wenn der komplette Teig verteilt ist, wird der Kuchen für 40-45  Minuten bei 180°C fertig gebacken.
Jetzt nur noch abgkühlen lassen und es sich schmecken lassen. :)



Schönen Sonntag euch allen!


Donnerstag, 17. September 2015

Nix für Waschlappen.

Nur was für echte Kerle. Oder so. Oder doch für mich zum heutigen Rums. Wie auch immer, ich habe heute mal wieder ein kleines Tutorial für euch.


Selbstgenähte Waschlappen... die Idee schlummert schon seit letztem Jahr in einer meiner vielen "noch zu erledigen Schubladen" im Hirn. Letzte Woche habe ich dann endlich mal die Knipse gezückt und den Waschlappenwerdegang fotografiert. Also los, sucht und findet alte Handtücher oder Frotteestückchen. Ich meine, in jeden gut geführten Haushalt gehören selbstgenähte Waschlappen. :D

Ihr braucht:


 Dann wird genäht...





Viel Spaß beim Nachnähen und frohe Wascherei! Dieses usselige Wetter seit Tagen lädt ja wirklich zum Dauerverweilen in der Badewanne ein. :)
Bitte nutzt die Anleitung ausschließlich für private Zwecke.



Frotteestoff: ausrangierte Handtücher & Reststücke

Sonntag, 6. September 2015

Probenähen, olé!


Vielen lieben Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen und Bewerbungen. Es freut mich wirklich sehr, dass euch die "Treterchen", deren Namen ich zugegebenermaßen wirklich schrecklich finde, so gut gefallen. Am Namen lässt sich sicher noch was schrauben, ich nehme gerne Vorschläge an. :)

Nun möchtet ihr bestimmt wissen, wer beim Probenähen dabei ist. Also, los geht es!

Entschieden habe ich mich für folgende Damen:

Creativträume
Luci
Puffels und der Kürbis
Trienchens Welt
Paula
Emma Oktoberkind
Queen Mum
Lena S. (ohne Blog)
Herzwolke 83
Fridchen Farbenfroh
Suedstadtkind
Druetken

Bitte meldet euch schnellstmöglich bei mir per Email unter "werkelstaette.extrawurst(ät)gmx(punkt)de.
Vielen Dank an alle fürs Mitmachen und bitte seid nicht traurig, wenn ihr diesmal nicht dabei seid. Eine nächste Gelegenheit kommt bestimmt!

Montag, 31. August 2015

Von den Kinderschuhen zum Ebook. {Probenähen}

Einige Monate sind jetzt verstrichen, seitdem ich an der ersten Umsetzung der kleinen Treterchen rumschraubte. Hier und hier könnt ihr von den Schuhen in den Kinderschuhen nachlesen. :)
Nun ist es tatsächlich so, dass ich die Anleitung und die Schnitte so weit fertig habe, dass ich beides ins Probenähen schicken kann. Gut Ding braucht eben Weile, das ist nunmal so.


   Wer also...
... Lust hat, das Ebook (vorerst in den Größen 18/19 - 34/35) auf Herz und Nieren zu testen,
... Zeit hat, bis zum 14. September des Öfteren an der Nähmaschine zu sitzen,
... sich an das Nähen von Leder, Wollfilz und Jersey herantraut,
... mir zwischendurch immer mal wieder Rückmeldung zu Anleitung, Schnitt und Nähvergnügen   
    geben kann,
... einen oder mehrere kleine Menschen mit entsprechender/ entsprechenden Schuhgröße(n) zum
    Probetragen und -laufen hat,
... in der Lage ist, ansehnliche Fotos zu schießen und mir diese im Rahmen des Ebooks zur 
    Verfügung stellt und mit deren Veröffentlichung einverstanden ist,
... sich bewusst ist, dass beim Probenähen auch manches Teil unbrauchbar in der Tonne landen kann,
... und zudem freundlich, freudig, konstruktiv mitarbeiten möchte,
    melde sich gerne bis zum kommenden Freitag, 4.September, hier per Kommentar oder per Email 
    (werkelstaette.extrawurst(ät)gmx(punkt)de, bitte mit der Angabe der Größe die zur Benähung zur
    Verfügung steht und einer Verlinkung zu eurer Seite, falls vorhanden.
   An all diejenigen, die sich im Laufe der letzten Monate bereits zum Probenähen angemeldet
   hatten... Bitte seid so gut und gebt mir nochmal Bescheid, es kann ja sein, dass die Füße
   zwischenzeitlich gewachsen, oder noch ein neues Paar hinzukommen sind. :)



  Am kommenden Sonntag gebe ich hier bekannt, wer dabei ist! Ich freue mich auf euch!

Samstag, 29. August 2015

#bloggerfuerfluechtlinge

Seit Tagen denke ich meine Gedanken rauf und runter, hin und her, und weiß immer noch nicht, welche Formulierungen die passenden zu den Eindrücken sind, die mir eben seit einigen Tagen online oder im echten Leben über den Weg laufen. 
Und je mehr ich versuche, Sätze zu formen, muss ich feststellen, dass das alles nicht einfach ist. Statt dessen habe ich beschlossen, einfach zu machen. Ich werde nächste Woche wieder Kleidung und Hygieneartikel zur Afa nach Trier bringen, so wie ich es vor zwei Wochen schon getan habe. Ich werde wieder heulend nach Hause fahren, berührt von so Vielem. Ich werde weiterhin den Menschen zuhören und deren Texte lesen, die ein Zeichen gegen Rassismus setzen.




Und ich werde mich immer wieder über die vielen vielen Meschen freuen, die an das Gute glauben und das Gute leben. Und allen anderen wünsche ich aus tiefstem Herzen eines Tages genau das empfinden zu können.


Informationen über die vielen Hilfsaktionen für Geflüchtete 
in und um Trier findet ihr auf folgenden Seiten:

Donnerstag, 27. August 2015

Es herbstelt. Ich brauche ein neues Kleid.

Irgendwie war mir in den letzten Tagen ziemlich herbstlich ums Herz zumute. Der Garten wirft ein Gemüsestück nach dem anderen uns zum Ernten zu, die Kartoffeln sind ausgebuddelt und die Tage beginnen vermehrt mit dicken Nebelschwaden. Dazu passend wartete ein Stoff schon seit einiger Zeit im Regal auf seinen Einsatz.
Dieses üppige Geblümel und die schönen, warmen Farben haben mir es ziemlich angetan, nur über den Schnitt habe ich mir den Kopf zerbrochen. Ein einfaches Kleid, mit einem Hüftband geschmückt, schwebte mir vor. Eigentlich hätte ich mich auf die Suche nach einem deratigen Schnitt in die Weiten des Internets begeben können, aber das ist, wenn man einen üppigen Körper einzupacken hat, bekanntermaßen nicht in Kürze zu erledigen. Also fiel die Wahl wieder mal auf  ONION 2031, denn dass ich diesen Schnitt sehr mag, war mir seit meiner standesamtlichen Hochzeit im Dezember 2013 und der kirchlichen im September 2014 klar. An beiden Tagen begleiteten mich Kleider, die ich nach diesem Schnitt genäht hatte.



Wie auch diese beiden zuvor, habe ich auch dieses Kleid etwas nach meinem Geschmack abgewandelt. Die Arme wurden verlängert und den Halsausschnitt habe ich nur mit einem Gummizug versehen. Und was soll ich sagen... Ich denke, das kann ich als mein neues Lieblingskleid zum heutigen Rums durchgehen lassen. Jawohl.

Donnerstag, 13. August 2015

Wie eine Nach-dem-Urlaub-Überraschung zum Rums wurde

Hier war es ganz schön ruhig in den letzten Wochen. Das lag einfach daran, dass wir uns Ende Juli aus dem Staub in den Urlaub gemacht haben. Der Plan war, wir lassen uns eine Woche lang die Sonne auf den Pelz scheinen, springen zwischendurch in den See direkt vor der Tür und kommen anschließend gut erholt wieder nach Hause. Gut erholt sind wir tatsächlich wieder nach Hause gekommen, nur die Sache mit der Sonne und dem See hatten wir uns irgendwie anders vorgestellt. Danke dafür nochmal, lieber Regen & Sturm.
Der Urlaub war dennoch toll, mehr darüber gibt es in den nächsten Tagen.
Was hat aber der Urlaub mit dem heutigen Rums zu tun? Also das war so...
Als wir nach etlichen Stunden Fahrt durch etliche Kilometer Baustelle einmal schrägquer durch Deutschland zu Hause ankamen, fand ich ein ziemlich großes Paket auf dem Küchentisch vor. Die Absenderin kam mir völlig unbekannt vor, bis Weihnachten ist es noch ein bisschen hin und bestellt hatte ich auch nix. Ui, spannend. Ich öffnete es und war wirklich überrascht, denn es war voll mit Spitzendeckchen, alten Stoffresten und anderem Schnickschnack nach absolut meinem Geschmack. Und einer Karte, die mir den Grund des Päckchens verriet.
Liebe M., ich bin immer noch völlig entzückt, dass du mir einfach so diese große Freude gemacht hast. Wir kennen uns nicht, du besuchst "nur" meinen Blog hier. Tja, was soll ich sagen. Dein Paket war das iTüpfelchen unseres Urlaubs. Hab herzlichen Dank dafür!
Den allerersten Blickfang der Sammlung musste ich sofort verarbeiten. Da führte kein Weg dran vorbei. Ihr versteht das...:)


Ich muss zugeben, dass ich zu dieser Spezies gehöre, die sich abends im Bett gerne "noch eine Folge von... (hier kann jede beliebige Serie eingesetzt werden)" reinziehe. Mein Termin findet allabendlich  in Hengasch statt. Ähm ja. Jedem Tierchen sein Pläsierchen, nicht wahr? :)


Allerdings eine Dreiviertelstunde allabendlich das Smartphone so zu positionieren, ohne anschließend an eingeschlafenen Händen oder Nackensteifheit zu leiden und zudem noch was auf dem doch nicht mit einem Flachbildschirm vergleichbaren Display zu erkennen, ist gar nicht so einfach. Davon konnte ich ein Liedchen singen, glaubts mir. Aus diesen Gründen habe ich mir vollkommen eigennützig (Kind schläft bestenfalls, Ehegatte glotzt im Wohnzimmer Fußball. Oder Fußball. Oder Fußball.) aus der o.g. Schatzkiste diesen wunderschönen Stoffschatz geangelt und mir ein Smartphonekissen zusammengewurschelt. Der Schnitt ist eine Eigenkonstruktion.


Für die Rückseite habe ich das obertolle SnapPap verwendet. Durch die sehr feste Qualität bietet es einen ordentliche Stand und dank der Dinkelkörner, mit denen ich das Kissen gefüttert habe, liegt das Smartphone schön weich und sicher und lässt sich je nach Bedarf neu ausrichten. Und weil das Konstrukt wirklich sehr stabil ist, lässt sich auch ein Buch darauf ablegen.
Ich mag mein Smartphonekissen sehr, es hat nun seinen Ehrenprotzplatz auf meiner Nachttischkiste, gleich neben meinem Traumauto.

Mittwoch, 12. August 2015

12 von 12 im August



Der Tag begrüßt uns mit einer schönen Aussicht. Nach ganz da oben in den Wald werden wir uns gleich nach dem Frühstück aufmachen, heute ist der letzte Waldtag für mein kleinesgroßes Waldkind.


Zum Frühstsück gesellt sich das Konrädchen zu uns und holt sich noch seine obligatorische Krauleinheit ab.


Das Kind weilt also inzwischen im Walde und ich sitze noch einen Moment auf der Terrasse unterm Sonnensegel, trinke meine zweite Tasse Kaffee und schmiede Pläne,...


 ...die ich gleich sofort im Büchlein notiere. Ich kenne ja mein Löcherhirn.


Eigentlich sollte jetzt ein schwarzes Bild folgen, wenn ich meinen Gemütszustand der dann folgenden Stunde beschreiben wöllte...


Statt dessen stelle ich frisch gekochten Holundersirup auf den Tisch und freue mich jetzt, einige Stunden später, darüber, dass ich die völlig versaute Küche tatsächlich wieder von der klebrigen Holunderpampe, die mir in einem unbeachteten Moment überkochte und den Herd, Boden und Arbeitsplatte flutete, befreien konnte und dass nicht, wie angenommen, unsere Kellerstromleitungen kaputt sind. Die Sicherung war raus. Wie ich heute Mittag auf Instagram erwähnte: Am Ende wird alles gut. Hurra.


Eigentlich wäre es nach dieser scheinbaren Katastrophe Zeit für einen Schnapps gewesen, ich zog es vor, das Waldkind im Wald abzuholen und mir die kleinen Abschiedsgeschenke präsentieren zu lassen.


Dafür ein bisschen Seelenfutter. Kartoffel- und Bohnensalat mit Brot. Lecker. Vor allem, weil Kartoffeln und Bohnen aus eigenem Anbau stammen. Ich möchte mich da rein legen. Lasse es aber.


Diesen Knauf hatte ich heute mehrmals in der Hand. Dabei fiel mir auf, wie hübsch er doch ist. Und ich frage mich, wieviele Hände da in weit über 50 Jahren wohl schon rangepatscht haben.


Irgendwann landen wir auf der Terrasse. Dazu gesellen sich unsere neuen Nachbarn und wir futtern gemeinsam Kuchen. Die Kinder spielen anschließend im Garten unbeschwert, bis...


 ...sich ihnen dieser Anblick bietet. Ähm ja. Eine Bremse verschnabuliert genüsslich eine Fliege an der Spielhaustür. Ich mag beide nicht sonderlich und wünsche mir, sie würden sich gegenseitig verspeisen. Just in dem Moment, als ich ihnen das kundtun wollte, flog die Bremse mit der Fliege zwischen den Zähnchen auf und davon. Auch gut.


Kurz vor Feierabend schaue ich noch bei den Hühnern vorbei, wünsche eine geruhsame Nacht und sammle die Eier ins Körbchen. Und eine "Glücksfeder", wie das Kind meint.


Der Himmel schickt uns noch kleine Schäfchen vorbei, ich lege die Beine hoch und bedanke mich für euren Besuch. Mehr 12 von 12 Berichte findet ihr bei Caro Kännchen. Vielen Dank fürs Sammeln!

Sonntag, 12. Juli 2015

12 von 12 im Juli

Das Allerwichtigste, wie mir im Moment scheint, gibt es heute zuerst.


Hier und hier könnt ihr euch über den aktuellen Stand und die damit verbundene Dramatik informieren und die dazu gehörige Petition findet ihr hier. Und die solltet ihr auch bitte unterzeichnen, denn was politisch gerade passiert, ist eine riesengroße Schweinerei und darf auf keinen Fall von Eltern, oder denen, die es einmal werden wollen, so hingenommen werden. #ihrbrechtRecht

So, das war mein Beitrag zum Elternprotest und weiter geht es nun mit den übrigen 11, äh...10 Fotos vom heutigen 12 von 12 Tag.


Als der 12. beginnt, treibe ich mich in sehr netter Gesellschaft noch in der Stadt rum. Die Muttis haben Ausgang und genießen diesen auf Kopfsteinpfalster, lauem Sommerlüftchen und guter Laune.


 Das Itüpfelchen vom Rumtreiben ist das Ausschlafen. Ich stehe auf, als mich die Sonnenstrahlen durch die Rollade an der Nase kitzeln.


Und das zweite Itüpfelchen, sozusagen das Ütüpfelchen ist, dass ich auch noch sturmfreie Bude habe und ich mich wieder rumtreiben kann. Diesmal in den eigenen vier Wänden und so wurschtel ich erstmal vor mich hin und fülle ein neues Gebräu ab, was sich die letzten Tage im Kühlschrank entwickeln durfte. Cola Kraut = tolles Zeuch. Über meine anderen Limonade-und Sirupexperimente muss ich euch unbedingt berichten, denn wenn das hier so weiter geht, muss ich niiiie wieder welche zu kaufen. Und Farbstoffe braucht ja eh kein Mensch. Nachts sind schließlich auch alle Katzen grau.


 ...und wenn wir schon bei den Katzen sind...Sind diese aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch. Oder essen Pfannkuchen zum Frühstück.


 Das Lotterleben habe ich kurzzeitig nur durch eine klitzekleine Arbeitspause unterbrochen, wobei es auch hier schlimmere Tätigkeiten gäbe... :)


Als braves Eheweib besuche ich das "Familien"fest der Fußballmannschaft des Ehegatten. Wir essen.


Das Fußballmahl wird jäh durch einen Regenschauer unterbrochen und wir müssen uns schnellstens in die Eisdiele retten. Ich esse Spaghettieis. Was sonst. Das ist so, seit ich denken und Eiskarten lesen und anschauen kann. Ich lese trotzdem immer und in jeder Eisdiele die Eiskarten.


 Zu Hause angekommen, freue ich mich über den Schmetterlingsflieder. So schön ist er. Aber er stinkt. Man kann eben nicht alles haben.


 Ich drehe mit dem Konrädchen noch eine kleine Gartenrunde und treffe den Kürbis. Oder besser, einer der vielen Kürbisarme, die drauf und dran sind, den kompletten Garten zu überwuchern. Im Herbst veranstalten wir ein Kürbisfest. So viel ist sicher.


Der Tag endet hier mit Tatort und Handarbeit.

Alle weiteren 12 von 12 Tagesberichte findet ihr bei Frau Kännchen, vielen Dank fürs monatliche Sammeln!
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